BI warnt vor Übervorteilung des ländlichen Raums

BI warnt vor Übervorteilung des ländlichen Raums

WINDRÄDER Zurückweisung des Flächenplans und Abweichungsbeschluss fürs Greiner Eck Anlass zur Grundsatzkritik

ROTHENBERG/BEERFELDEN – (gg). Die absehbare Genehmigung des Windparks am Greiner Eck und die Zurückweisung der Odenwälder Planungsvorgaben für Windräder durchs Regierungspräsidium veranlassen die Bürgerinitiative Gegenwind zur Generalabrechnung mit der Windkraftpolitik aller öffentlichen Instanzen.

http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/beerfelden/bi-warnt-vor-uebervorteilung-des-laendlichen-raums_16491495.htm

Umweltverband sieht seine Einwände bestätigt

Umweltverband sieht seine Einwände bestätigt

ODENWALDKREIS – (gg). Als Quittung für eine Planung gegen die Interessen des Naturschutzes bewertet der Kreisverband im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Zurückweisung der Flächennutzungsplanung für Windräder im Odenwaldkreis durch das Regierungspräsidium.

http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/odenwaldkreis/umweltverband-sieht-seine-einwaende-bestaetigt_16481554.htm

Entscheidung über Windräder zum Jahresende

Entscheidung über Windräder zum Jahresende

gb-veranstaltungREGENERATIVE ENERGIEN – Experten beantworten in Groß-Bieberau Fragen aus der Bürgerschaft / Gutachten stehen aus

Aufklärung erhofften sich die zahlreichen Besucher des „Bürgerforum zur Windenergie in Groß-Bieberau und Umgebung“ am Montagabend im Bürgerzentrum und sie wurden nicht enttäuscht.

Schon vor dem Bürgerforum konnten Interessierte Fragen an das hessische Wirtschafts- und Energieministerium per Internet richten, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde. Einige der Antworten waren denn auch schon in die Präsentationen, die von den Podiumsteilnehmern gezeigt wurden, eingearbeitet.

Zahlreiche Fachleute hatte das Bürgerforum aufgeboten. Rechtliche Fragen beantwortete für das Regierungspräsidium Darmstadt Oliver Meseth, für die zwei potenziellen künftigen Betreiber sprachen Jan Schröder von der Notus Energy und Guido Böss für die Entega AG. Der Landwirt Norbert Volz ist Grundstückseigentümer des Pools, der sich zur Errichtung der Windkraftanlagen gebildet hat. Bernd Schuster vertrat die Windkraftgegner von der Bürgerinitiative „Gegenwind Reinheim“. Für die Moderation der Veranstaltung sorgte Antje Grobe von „Dialog Basis“.

Noch ist bezüglich der Windkraftanlagen nichts entschieden, das wurde an diesem Abend klar. Die Entega will im Windpark Reinheimer Hügelland auf dem Hundertmorgen drei bis vier Windkraftanlagen errichten und ist auch schon am weitesten beim Genehmigungsverfahren. Das Projekt sei durch eine Initiative von Landwirten entstanden, wie auch der Grundstückseigentümer Volz ausführte. Man habe sich die Flächen bereits größtenteils gesichert, so Böss, es könnten aber noch Grundstückseigentümer beitreten, der Pool sei weiterhin offen. Bis Ende des Jahres rechne man mit der Fertigstellung der Gutachten, die über den Windpark entscheiden.

Denn, das wurde auch klar an diesem Abend, gibt es schwerwiegende Bedenken, beispielsweise aus Naturschutzgründen, wird der Windpark nicht gebaut. Wenn durch die Anlagen ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko geschützter Arten vorliegt, kann das Vorhaben nicht genehmigt werden.

Ganz konkret wurde der Rotmilan angesprochen, der im Märker-Wald lebt, der Fläche, die die Otzberger gerne für die Windenergie nutzen würden. Aus Otzberg war der Gemeindebeigeordnete Jens Rotzsche gekommen, um auch noch einmal über den Stand in der Gemeinde zu berichten. Hier ist das Genehmigungsverfahren noch nicht so weit gediehen, wie am Hundertmorgen, wie Schröder bekannt gab.

Fragen zum Thema Bürgerbeteiligung

Viele Fragen kreisten um das Thema Bürgerbeteiligung. Die ist bei Parks dieser Größenordnung vom Gesetzgeber eigentlich nicht vorgesehen, wie Meseth ausführte. Dennoch sei man nun dazu übergegangen, zumindest wie jetzt in Groß-Bieberau frühzeitig Informationsveranstaltungen anzubieten. Einwendungen könnten die Bürger jederzeit an das Ministerium richten, sie sollten allerdings nicht unbedingt mit einer Antwort rechnen, „wir erhalten zurzeit sehr viele Anfragen und Einwendungen.“

Der Vertreter der Poolgesellschaft begründete sein Engagement für die Windkraft mit seiner Sorge um die Umwelt. „Ich mache das aus Überzeugung und mit Herzblut und nicht aus Profitgier, ohne Energiewende rennt die Welt gegen die Wand.“ Das sah Windkraftgegner Schuster anders, die Windenergie helfe bei der Energiewende nicht, da sie nicht grundlastfähig sei. Keine Einigkeit gab es auch bei der Frage der Belastung durch den Infraschall. Schuster sah diese als gegeben, laut Meseth gebe es nach derzeitigem wissenschaftlichem Stand kaum eine nennenswerte Beeinträchtigung durch die Anlagen.

Einige Zeit drehte sich die Diskussion um den Rückbau von Windrädern. Die Kosten bezifferte Windkraftbetreiber Schröder auf 120 000 bis 140 000 Euro pro Windrad, abhängig von seiner Größe und Flügelspannweite. Allerdings habe seine Firma, die viele Windparks betreibe, noch kein Geld für den Rückbau ausgeben müssen. Bis jetzt habe man alte Anlagen immer verkaufen können. Einer der Besucher nannte diese Debatte dann allerdings eine Scheindebatte. Gegen die Kosten für den Rückbau eines Atomkraftwerkes seien die Kosten bei den Windkraftanlagen marginal.

Quelle: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/gross-bieberau-fischbachtal/entscheidung-ueber-windraeder-zum-jahresende_16429771.htm?commentSent=1#kommentar

Vortrag von Dr. Ahlborn (Vernunftkraft)

Vortrag von Dr. Ahlborn (Vernunftkraft)

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Interessierten, die am Abend des 10.11.2015 den Weg in die Tenne nach Groß-Bieberau gefunden haben. Den von Dr.-Ing. Detlef Alborn gehaltenen Vortrag haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt: Vortrag-Aalborn

Sie finden den Vortrag auch als Download unter: Downloads

Folgend nun der Artikel, der im Echo über diese Veranstaltung erschienen ist.

Gross-Bie­be­rau. Bernd Schus­ter, Vor­stand­mit­glied des Ver­eins „Ge­gen­wind Rein­heim“ zeig­te sich er­freut. Zur In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung „Brau­chen wir wirk­lich die Wind­kraft“ wa­ren am Diens­tag­abend vie­le Be­su­cher nach Groß-Bie­be­rau ge­kom­men. Fast al­le Stüh­le in der Ten­ne wa­ren be­setzt.

Hier braut sich et­was zu­sam­men“, sag­te Bernd Schus­ter von „Ge­gen­wind Rein­heim“ am Diens­tag­abend in der Ten­ne. Die gut be­such­te Ver­an­stal­tung war vom Ver­ein ganz be­wusst nach Groß-Bie­be­rau ge­legt wor­den, weil hier nach An­sicht des Ver­eins der In­for­ma­ti­ons­stand der Bür­ger am schlech­tes­ten ist. Sehr vie­le Bür­ger nicht nur aus Groß-Bie­be­rau, son­dern auch aus den an­de­ren be­trof­fe­nen Or­ten Rein­heim, Ue­be­rau oder Otz­berg wa­ren ge­kom­men.

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Antrag Windkraftanlagen und Abstand zur Wohnbebauung

Antrag Windkraftanlagen und Abstand zur Wohnbebauung

Hiermit informieren wir, dass beigefügte Resolution am 13. Oktober 2015 in der Stadtverordneten-Versammlung in Reinheim eine Mehrheit gefunden hat: 17 Ja-Stimmen (DKP, CDU, FWG, Reinheimer Kreis+FDP) bei 5 Nein-Stimmen (GRÜNE) und Nicht-Beteiligung der SPD.

Das Darmstädter Echo hat am 16. Oktober 2015 mit der Überschrift “Eine Resolution für mehr Abstand” recht lückenhaft darüber berichtet.

Antrag der DKP vom 19.September 2015: Windkraftanlagen und Abstand zur Wohnbebauung

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