Die meisten Parteien antworten nicht

 (Anm. der Redaktion: Gegendarstellung aufgrund techn. Probleme beim Mailempfang folgt)

WINDKRAFT Umfrage der Bürgerinitiative stößt in Reinheim auf wenig Resonanz

REINHEIM/OTZBERG (lb). Die Bürgerinitiative „Gegenwind Reinheim” hat sieh zum Ziel gesetzt, den Bau von Windkraftanlagen im Stadtgebiet zu verhindern. Sie hat nun Stellungnahmen zur Windkraft von den Parteien und Gruppierungen, die zur Komimuialwahl antreten, eingeholt. Die meisten haben nicht geantwortet. 

Bis zu zwölf Windkraftanlagen könnten laut Planungen zwischen dem zu Reinheim gehörenden Weiler Hundertmorgen, Groß-Bieberau. Ueberau und Ützberg entstehen. Die Bürgerinitiative (Bl) „Gegenwind Reinheim” will dies verhindern, sieht durch die Anlagen, die mehr als 200 Meter hoch sind, “einen intakten Lebensraum auf Jahrzehnte nachhaltig zerstört”.

In einem Schreiben hatte die Bürgerinitiative am 31. Januar Parteien und Gruppierungen aufgefordert, vor der Kommunalwahl „klar und nachprüfbar” ihren Standpunkt zu den geplanten Windkraftanlagen darzulegen.

Die eingegangen Stellungnahmen der Parteien beschreiben laut Bl eine klare Ablehnung der Windinduslrieanlagen (Reinheimer Kreis), aber auch die grundsätzliche und zugleich kritische Befürwortung einer Energiewende |DKP). Die SPD ziehe sich in Ihrer Stellungnahme auf den Standpunkt zurück, dass es sich hierbei um eine Angelegenheit der Verwaltungsbehörden handele.

Mit „völliger Ignoranz” hätten CDU. FDP, FWG und Grüne reagiert – sie antworteten ein- fach nicht.  (Anm. der Redaktion: Gegendarstellung aufgrund techn. Probleme beim Mailempfang folgt)

Wie die Politiker zur Windkraft stehen, wollen auch die Bürgerinitiativen „Gegenwind” in Otzberg und Hassenroth wissen. Bei der Informationsveranstaltung „Windkraft in unserer Region” am heutigen Donnerstag (18.) sollen sie zu den geplanten Anlagen im Mär- kerwald Stellung nehmen.

Quelle: Darmstädter Echo

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