Einladung zur Weihnachtsfeier

Einladung zur Weihnachtsfeier

pic09841Nach der außerordentliche Mitgliederversammlung am Montag, den 21. Dezember 2015 lädt Sie der Vorstand zur Weihnachtsfeier ins

Hundertmorgen-Stübchen
Hundertmorgen 2,
Reinheim-Ueberau
(postalisch 64395 Brensbach) ein.

Im gemütlichen Rahmen möchten wir gerne auf das ereignisreiche Jahr 2015 mit Ihnen zurückblicken. Der Vorstand möchte sich auf diesem Wege ganz herzlich für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr bedanken. Ohne unsere Mitglieder wäre unsere erfolgreiche Arbeit schlechterdings nicht möglich.

Nach all dem Stress und der Hektik, die wir zusammen durchgestanden haben, möchten wir in aller Ruhe mit ihnen einen schönen Abend verbringen, bei dem ausnahmsweise nicht nur das Thema Windkraft im Mittelpunkt stehen soll. Vielmehr sollten wir die Gelegenheit nutzen, uns auch über private Themen auszutauschen, die im Alltagsgeschehen oft untergehen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie auf unserer diesjährigen Weihnachtsfeier möglichst zahlreich begrüßen könnte!

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Schuster

Sprecher des Vorstandes

Entscheidung über Windräder zum Jahresende

Entscheidung über Windräder zum Jahresende

gb-veranstaltungREGENERATIVE ENERGIEN – Experten beantworten in Groß-Bieberau Fragen aus der Bürgerschaft / Gutachten stehen aus

Aufklärung erhofften sich die zahlreichen Besucher des „Bürgerforum zur Windenergie in Groß-Bieberau und Umgebung“ am Montagabend im Bürgerzentrum und sie wurden nicht enttäuscht.

Schon vor dem Bürgerforum konnten Interessierte Fragen an das hessische Wirtschafts- und Energieministerium per Internet richten, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde. Einige der Antworten waren denn auch schon in die Präsentationen, die von den Podiumsteilnehmern gezeigt wurden, eingearbeitet.

Zahlreiche Fachleute hatte das Bürgerforum aufgeboten. Rechtliche Fragen beantwortete für das Regierungspräsidium Darmstadt Oliver Meseth, für die zwei potenziellen künftigen Betreiber sprachen Jan Schröder von der Notus Energy und Guido Böss für die Entega AG. Der Landwirt Norbert Volz ist Grundstückseigentümer des Pools, der sich zur Errichtung der Windkraftanlagen gebildet hat. Bernd Schuster vertrat die Windkraftgegner von der Bürgerinitiative „Gegenwind Reinheim“. Für die Moderation der Veranstaltung sorgte Antje Grobe von „Dialog Basis“.

Noch ist bezüglich der Windkraftanlagen nichts entschieden, das wurde an diesem Abend klar. Die Entega will im Windpark Reinheimer Hügelland auf dem Hundertmorgen drei bis vier Windkraftanlagen errichten und ist auch schon am weitesten beim Genehmigungsverfahren. Das Projekt sei durch eine Initiative von Landwirten entstanden, wie auch der Grundstückseigentümer Volz ausführte. Man habe sich die Flächen bereits größtenteils gesichert, so Böss, es könnten aber noch Grundstückseigentümer beitreten, der Pool sei weiterhin offen. Bis Ende des Jahres rechne man mit der Fertigstellung der Gutachten, die über den Windpark entscheiden.

Denn, das wurde auch klar an diesem Abend, gibt es schwerwiegende Bedenken, beispielsweise aus Naturschutzgründen, wird der Windpark nicht gebaut. Wenn durch die Anlagen ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko geschützter Arten vorliegt, kann das Vorhaben nicht genehmigt werden.

Ganz konkret wurde der Rotmilan angesprochen, der im Märker-Wald lebt, der Fläche, die die Otzberger gerne für die Windenergie nutzen würden. Aus Otzberg war der Gemeindebeigeordnete Jens Rotzsche gekommen, um auch noch einmal über den Stand in der Gemeinde zu berichten. Hier ist das Genehmigungsverfahren noch nicht so weit gediehen, wie am Hundertmorgen, wie Schröder bekannt gab.

Fragen zum Thema Bürgerbeteiligung

Viele Fragen kreisten um das Thema Bürgerbeteiligung. Die ist bei Parks dieser Größenordnung vom Gesetzgeber eigentlich nicht vorgesehen, wie Meseth ausführte. Dennoch sei man nun dazu übergegangen, zumindest wie jetzt in Groß-Bieberau frühzeitig Informationsveranstaltungen anzubieten. Einwendungen könnten die Bürger jederzeit an das Ministerium richten, sie sollten allerdings nicht unbedingt mit einer Antwort rechnen, „wir erhalten zurzeit sehr viele Anfragen und Einwendungen.“

Der Vertreter der Poolgesellschaft begründete sein Engagement für die Windkraft mit seiner Sorge um die Umwelt. „Ich mache das aus Überzeugung und mit Herzblut und nicht aus Profitgier, ohne Energiewende rennt die Welt gegen die Wand.“ Das sah Windkraftgegner Schuster anders, die Windenergie helfe bei der Energiewende nicht, da sie nicht grundlastfähig sei. Keine Einigkeit gab es auch bei der Frage der Belastung durch den Infraschall. Schuster sah diese als gegeben, laut Meseth gebe es nach derzeitigem wissenschaftlichem Stand kaum eine nennenswerte Beeinträchtigung durch die Anlagen.

Einige Zeit drehte sich die Diskussion um den Rückbau von Windrädern. Die Kosten bezifferte Windkraftbetreiber Schröder auf 120 000 bis 140 000 Euro pro Windrad, abhängig von seiner Größe und Flügelspannweite. Allerdings habe seine Firma, die viele Windparks betreibe, noch kein Geld für den Rückbau ausgeben müssen. Bis jetzt habe man alte Anlagen immer verkaufen können. Einer der Besucher nannte diese Debatte dann allerdings eine Scheindebatte. Gegen die Kosten für den Rückbau eines Atomkraftwerkes seien die Kosten bei den Windkraftanlagen marginal.

Quelle: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/gross-bieberau-fischbachtal/entscheidung-ueber-windraeder-zum-jahresende_16429771.htm?commentSent=1#kommentar