Antrag Windkraftanlagen und Abstand zur Wohnbebauung

Hiermit informieren wir, dass beigefügte Resolution am 13. Oktober 2015 in der Stadtverordneten-Versammlung in Reinheim eine Mehrheit gefunden hat: 17 Ja-Stimmen (DKP, CDU, FWG, Reinheimer Kreis+FDP) bei 5 Nein-Stimmen (GRÜNE) und Nicht-Beteiligung der SPD.

Das Darmstädter Echo hat am 16. Oktober 2015 mit der Überschrift “Eine Resolution für mehr Abstand” recht lückenhaft darüber berichtet.

Antrag der DKP vom 19.September 2015: Windkraftanlagen und Abstand zur Wohnbebauung

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,

namens der DKP-Fraktion stelle ich folgenden Antrag für die Stadtverordnetenversammlung.

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen und an die Hessische Landesregierung sowie die Landtags-Fraktionen weiterleiten:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Reinheim spricht sich aus für sinnvolle, innovative und regenerative Energiegewinnung. Besonders betonen wir dabei auch die Notwendigkeit der Erhaltung des Natur- und Erholungsraumes sowie die Ästhetik der Landschaft.
  2. In diesem Zusammenhang fordern wir hinsichtlich der Abstandsregelung, dass die bisherige Schlechter-Stellung der Weiler (600 m Abstand) im Vergleich zu den Wohngebieten (1000 m Abstand) zugunsten der Weiler vereinheitlicht wird.
  3. Darüber hinaus fordern wir auch für Hessen den andernorts geltenden H-10-Abstand.

Begründung:

Am Beispiel des Vorrang-Gebiets 218 zeigt sich konkret, dass die in einem Weiler (hier: Hundertmorgen) lebenden Menschen benachteiligt werden. Sie dürfen jedoch nicht als „Bürger zweiter Klasse“ behandelt werden.

Im Bemühen um einen Interessenausgleichs zwischen am Bau von Windkraftanlagen Interessierten und den davon Betroffenen wird die Abstands-Regelung H-10 (10-fache Höhe des Windrads) als erforderlich erachtet.

Mit freundlichen Grüßen

Arno Grieger, Fraktionsvorsitzender

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